Vertreter der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen, der Wohnungswirtschaft und des Zweckverbands halten Stammverbände in den Händen, Vier sitzen auf einen Sofa, vier weitere stehen dahinter.

Zusammenarbeit für faires Wohnen

Das Bündnis für faires Wohnen (BFFW) hat den Vertrag für den Glasfaserausbau für über 5.000 Wohnungen im Schwarzwald-Baar-Kreis unterzeichnet und damit den Startschuss für dieses beispielhafte Projekt gegeben. Über die nächsten Jahre werden diese Wohnungen an das kommunale Glasfasernetz des Zweckverbands angebunden, was eine große Versorgungs- und Zukunftssicherheit für die BewohnerInnen darstellt. Durch die Anbindung wird schnelles Internet von anfangs bis zu 1 Gigabit und perspektivisch bis zu 10 Gigabit gewährleistet.

Jochen Cabanis, Geschäftsführer des Zweckverbands, äußerte sich erfreut über den geplanten Glasfaserausbau: „Der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar ist stolz darüber, durch den eigenen Ausbau der zukunftssicheren Technologie Glasfaser bis in alle Gebäude, einen Beitrag zum weiteren Erfolg des Bündnis für faires Wohnen (WBG, Baugenossenschaft Villingen und Baugenossenschaft Familienheim) leisten zu können.“

Sasa Vujinovic, Vertriebsleiter beim Internetversorger Cable4, erwähnt, dass Privateigentümer, welche an der Trasse des BFFW liegen,
selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit erhalten werden sich anzuschließen. Somit profitiert die Stadt Villingen-Schwenningen und deren Bewohner in noch größerem Ausmaß von der Breitband Initiative des Bündnis für faires Wohnen.

Anwesend vom BFFW:
– Herr Sebastian Merkle, geschäftsführender Vorstand BGFH
– Herr Rainer Müldner, Geschäftsführer WBG
– Herr Harald Maier, technischer Vorstand, BG Villingen
– Herr Andreas Scherer, kaufmännischer Vorstand, BG Villingen

Anwesend von Cable4:
– Herr Sasa Vujinovic, Vertriebsleiter Wohnungsunternehmen, Bauträger und Glasfaserversorgung
– Frau Andrea Boldt, Marketing

Anwesend vom Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar:
– Herr Oberbürgermeister Jürgen Roth, stellvertretender Zweckverbandsvorsitzender
– Herr Jochen Cabanis, Geschäftsführer Zweckverband

Cable 4 ist ein unabhängiger und erfolgreicher Mediendienstleister, der seit 2007 für die Wohnungswirtschaft – hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern – tätig ist. Der Firmensitz ist in Karlsruhe, Niederlassungen bestehen in Ulm und München. Zum Gesellschafterkreis gehören ehemalige Kabelnetzbetreiber genauso wie Experten im Bereich Immobilienwirtschaft und Technikspezialisten.
Die LBBW war der erste Kunde, der mit seinem gesamten Bestand, der noch heute von der Cable 4 versorgt wird, gewechselt hat. Mittlerweile ist der Kundenstamm auf über 500 zufriedene Vertragspartner aus der Wohnungswirtschaft gewachsen, für die mehr als 135.000 Haushalte versorgt
werden. Cable 4 liefert Fernseh- & Radiosignale (TV-Kabelanschluss) und bietet darüber hinaus Internet &Telefon sowie Pay-TV (z.B. Sky) an. Dabei wird sowohl der Bereich TV-Kabel (Koaxialkabel, Glasfaser), als auch der Bereich Satellit (SAT-ZF, Kopfstelle) abgedeckt.

Cable 4 ist Mitglied im –
– Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA)
– Fachverband Rundfunk- und Breitband-Kommunikation (FRK)
– BUGLAS – Bundesverband Glasfaseranschluss e. V.

Außerdem ist Cable 4 –
– Gold-Partner des vbw – Verband baden-württembergischer Wohnungs- und
Immobilienunternehmen e.V.
– Kooperationspartner der VDIV Baden-Württemberg
– Kooperationspartner des Siedlungswerk Baden e.V.
– Kooperationspartner im Freundeskreis Studiengang Immobilienwirtschaft der Hochschule für
Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
– Kooperationspartner der etg24
– Registriert bei der Bundesnetzagentur.

Ansprechpartner: Saša Vujinovič (Vertriebsleiter Wohnungsunternehmen, Bauträger und
Glasfaserversorgung) Tel. +49 (0) 721 / 60 286 242 Mobil + 49(0) 151 / 44 351 382
sasa.vujinovic@cable4.de

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Rechts am Rand ist ein Förderschild zu sehen. Im Hintergrund steht ein Banner der Baufirma.

Offizieller Spatenstich Dickenhardt und Zollhaus

Der Ausbau des kommunalen Glasfaser-Anschlusses in Villingen-Schwenningen geht weiter. In
dieser Woche starteten die Arbeiten für das Projekt „Gewerbegebiet Dickenhardt und Zollhaus“.

Beim offiziellen Spatenstich kann Oberbürgermeister Jürgen Roth Katharina Manthey und
Dzenita Kovacevic vom Innenministerium Baden-Württemberg, Jens Kaiser vom Planungsbüro MRK
GmbH, die Geschäftsführer der KALA Erdbau Frank Hettig und Rolf-Dieter Köster und
Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis begrüßen.

Informationen zum Ausbau im GWG Dickenhardt:
Es sind 126 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich aktuell 83
für einen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Das komplette Gewerbegebiet Dickenhardt ist
unterversorgt und somit förderfähig. Der eingereichte Förderantrag für diesen Bereich beinhaltet
das komplette Gewerbegebiet Dickenhardt.

Informationen zum Ausbau in Zollhaus:
Es sind 75 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich aktuell 61 für
einen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Der komplette Ort Zollhaus ist unterversorgt und
somit förderfähig. Der eingereichte Förderantrag für diesen Bereich beinhaltet den kompletten
Ortsteil Zollhaus sowie einzelne Bereiche vor dem Gewerbegebiet wie z.B. die Helios Arena.

Förderung:
Für das GWG Dickenhardt und Zollhaus wurde jeweils separate Förderanträge gestellt. Beide
Anträge beim Bund und deren Kofinanzierung vom Land wurden vorläufig bewilligt. Die genauen
Summen werden anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die bewilligten Summen basieren
nur auf Schätzwerte. Der Zweckverband rechnet für die beiden Gebiete mit Ausbaukosten (u.a.
Planung, Bau, Technikstandort, Bauleitung, Vermessung) in Höhe von etwa 2,5 Mio. € Netto und
einer Förderquote von 70% der anfallenden Gesamtkosten.

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Links am Rand ist ein Förderschild zu sehen. Im Hintergrund stehen große Kabeltrommeln.

Offizieller Spatenstich für das Ausbauprojekt „Ober- und Unterbaldingen – Immenhöfe & Pfohren Schule“

Der Glasfaser-Ausbau für das interkommunale Projekt hat in Pfohren bereits begonnen. In Oberbaldingen starten die Baumaßnahmen in der kommenden Woche. Beim heutigen gemeinsamen Spatenstich können Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly und Bad Dürrheims Bürgermeister Jonathan Berggötz, Sandra Hööck (Leiterin Kundenbereich – Liegenschaften & Wirtschaftsförderung Bad Dürrheim) Pfohrens Ortsvorsteher Gerhard Feucht, Jens Kaiser vom Planungsbüro MRK, Josef Altmann von der Baufirma KTS und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis begrüßen.

Durch den Aufbau des Höchstgeschwindigkeitsnetzes können rund 340 interessierte, gewerbliche und private Endkunden FTTB in Ober- und Unterbaldigen, Immenhöfe und bis zur Schule in Pfohren erschlossen und insbesondere den Gewerben symmetrische Bandbreiten von 1 Gigabit/s angeboten werden.

Der Ausbau beinhaltet die Strecke von Donaueschingen bis zur Grundschule in Pfohren. Auf diesem Weg können auch einige bereits vorhandene Leerrohre genutzt werden. Bei der Grundschule in Pfohren wird ein neuer Technikstandort (PoP) errichtet. Am Ortseingang von Pfohren erfolgt dann der Abzweig in Richtung Immenhöfe bis hin nach Ober- und Unterbaldingen. Auch in Oberbaldingen wird ein weiterer Technikstandort für die Versorgung der beiden Ortsteile aufgestellt. Ab dem Ortsausgang in Unterbaldingen können erneut vorhandene Leerrohre bis zur Kreisgrenze genutzt werden. Wodurch eine Verbindung zum Nachbarlandkreis entstehen wird.

Insgesamt wurden 344 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben. Davon haben sich 202 für einen Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen) entschieden. Für die Planung, den Ausbau und die Nebenkosten sind ca. 2,8 Millionen Euro eingeplant. Ohne die Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und des Landesministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

 

Vertreter des Zweckverbands halten den Jahresabschluss in die Kamera. Alle tragen medizinische Masken.

22. Zweckverbandsversammlung

Weiterhin hohe Investitionen in das kommunale Glasfaser-Netz

Auf der 22. Versammlung des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar haben die Mitglieder – zu denen alle Kommunen des Landkreises und der Landkreis selbst gehören – über den aktuellen Stand des Ausbaus und das weitere Vorgehen beraten. Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis konnte berichten, dass man in den kommenden vier Jahren Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 130 Millionen Euro umsetzen bzw. vorbereiten wird. Um Synergien zu nutzen, verlegt der Zweckverband bei Strom- oder Wassermaßnahmen Leerrohre für die Glasfaser gleich mit. Insgesamt konnten im ganzen Landkreis schon 260 Mitverlegungen genutzt werden.

Zu den geplanten Ausbauprojekten schließt der Zweckverband auch immer mehr „Nachzügler“ an. Das sind die Gebäude in Gebieten, in denen der Ausbau bereits abgeschlossen ist. 2021 sind es 140 nachträgliche Hausanschlüsse; hier rechnet Cabanis damit, dass sich diese Zahl in den kommenden beiden Jahren auf 200 Nachzügler pro Jahr erhöhen wird.

Der Zweckverband hat seit 2014 vom Land Baden-Württemberg insgesamt bisher 33,91 Mio. € Fördermittel nach eigener Landesrichtlinie bewilligt bekommen. Seit Herbst 2019 ist der Zweckverband größtenteils auf die Bundeförderung samt Kofinanzierung des Landes Baden-Württemberg umgeschwenkt und hat insgesamt 72 Anträge gestellt. Vom Bund wurden alle 72 Anträge mit einem Fördervolumen von bis zu
65 Mio. € vorläufig bewilligt. Mit der Förderübergabe am 10. Dezember sind auch alle Ko-Finanzierungs-Anträge vom Land Baden-Württemberg mit einem zusätzlichen Fördervolumen von bis zu 52 Mio. € vorläufig bewilligt. Es gilt bei den vorläufigen Förderbescheiden folgendes zu beachten: Die Annahme ist immer eine 50% Förderung des Bundes und eine 40% Quote des Landes. Beim Projektende bzw. beim endgültigen Bescheid wird die tatsächliche Förderung je nach Gebiet bei einem Anteil zwischen 50% und 85% liegen.

In 2021 sind folgende FTTB Netze bzw. erste Kundenanschlüsse hinzugekommen:

Bräunlingen – Zuführung NBG Bregenberg & Galgenberg 1. BA, Niedereschach – Schabenhausen 1. BA Cluster 1, Schönwald – 1. BA Cluster 1, VS – Obereschach 1. BA Cluster 1, Erschließung Neubaugebiete in Bräunlingen, Brigachtal, Donaueschingen, Hüfingen, Tuningen und Villingen-Schwenningen

Bisher (Stand Anfang Dezember 2021) hat der Zweckverband 14.256 FTTB-Hausanschlussverträge mit den Eigentümern abgeschlossen. Dieser Hausanschluss bringt das Glasfaserkabel direkt ins Haus und ermöglicht so deutlich höhere Übertragungs-Geschwindigkeiten als das Kupferkabel.

Die Zweckverbandsversammlung stellt den Jahresabschluss 2020 fest. Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres sind im Erfolgsplan Erträge in Höhe von 5.555.008,94 Euro und Aufwendungen

in Höhe von 4.714.982,12 Euro zu verzeichnen. Der Jahresgewinn beläuft sich somit auf 840.026,82 Euro. An die Mitglieder werden insgesamt 1.044.116,89 Euro ausgeschüttet.

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einer Baustelle. Alle tragen medizinische Mase´ken. In der Mitte steht ein Förderschild.

Offizieller Spatenstich 2. Bauabschnitt Obereschach

Seit knapp drei Wochen laufen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des kommunalen Glasfaserausbaus in Obereschach. Heute findet der offizielle Spatenstich für das gesamte Projekt statt. Oberbürgermeister Jürgen Roth kann Ortsvorsteher Klaus Martin, Zoran Vujanovic vom Planungsbüro MRK GmbH, Vertreter der Baufirma Erdkraft und den Technischen Projektleiter des Zweckverbands Heiko Zorn begrüßen.

Durch den Aufbau des Höchstgeschwindigkeitsnetzes können 650 interessierte, gewerbliche und private Endkunden FTTB in Obereschach erschlossen und insbesondere den Gewerben symmetrische Bandbreiten von 1 Gigabit/s angeboten werden.

Die atene KOM ist der Projektträger, der im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, die organisatorische Betreuung übernimmt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.atenekom.eu/bfp/

Informationen zum Ausbau:

Der Ausbau wurde aufgrund des großen Ausbaugebietes in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Zuführung vom Ortsteil Schabenhausen bis nach Obereschach, wobei die Versorgung des Neubaugebietes gewährleistet wurde. Hierbei wurden 75 Eigentümer (inkl. 18 Eigentümer aus Schabenhausen) vom Zweckverband angeschrieben. Davon haben sich 57 für einen Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen) entschieden. Die Eigentümer des zweiten Bauabschnittes wurden ebenfalls angeschrieben. Hier haben 333 Eigentümer von insgesamt 210 Eigentümer Interesse an einem Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen). Dieser Abschnitt umfasst der komplette nördliche Bereich von Obereschach. Der dritte Bauabschnitt umfasst den restlichen Ort.

Informationen zur Finanzierung:

Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent an den Baukosten, das Land mit bis zu 40 Prozent und zehn Prozent der Kosten müssen die Kommunen tragen. Die endgültigen Summen werden erst nach Abschluss der Baumaßnahme anhand der tatsächlich angefallenen Baukosten berechnet.

 

Kosten

(Bau + Nebenkosten)

Förderung Kosten für die Kommune
Ortsnetz (Bundesförderung & Kofinanzierung) 3.300.000 € Bund: 1.650.000 €

Land: 1.320.000 €

330.000 €