Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros, des Netzbetreibers, der Bauernfamilie und des Zweckverbands stehen vor einem Bauernhaus. Die Vorderen drücken auf einen großen Buzzer in der Mitte.

Der 3. Bauabschnitt in Schonach geht ans Netz

Die Arbeiten für den 3. Bauabschnitt in Schonach und seiner Außenbereiche sind bald abgeschlossen.  Rund 130 Hausanschlüsse konnten bereits betriebsbereit an den Netzbetreiber Stiegeler übergeben werden. Der Spatenstich für das Projekt, das hauptsächlich den Außenbereich umfasst, war am 22.06.21. Da nun fast alle Hausanschlüsse über die schnelle und sichere Glasfaser-Technologie im Internet surfen können, konnte in diesen Tagen (02.12.22) das Netz offiziell in Betrieb genommen. Bürgermeister Jörg Frey begrüßte Sven Hinterseh, sowohl in seiner Funktion als Landrat als auch als Zweckverbandsvorsitzender, Landtagsabgeordnete Martina Braun, Thomas Strunskus und Herbert Fehrenbach vom Schonacher Gemeinderat, Johannes Scheuermann vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, Netzbetreiber Felix Stiegeler, Rolf Strittmatter vom Planungsbüro SBK Ingenieursgesellschaft und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis zu einer Feierstunde auf dem Ramselhof. Familie Hettich wohnt hier mit drei Generationen unter einem Dach. Sie freuen sich, bald die Anträge für die Landwirtschaft, Homeoffice und die Organisation der Ferienwohnung über das Glasfasernetz laufen zu lassen. Sie sind sich einig, „Ohne eine schnelle Internetverbindung wäre ein modernes Leben auf dem Hof nicht möglich.“

Informationen zum Ausbau:

Es sind 162 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 141 für einen Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen) entschieden. Die Baumaßnahme umfasst hauptsächlich den kompletten Außenbereich sowie einzelne Bereiche des Kernortes. Die Bausumme beläuft sich auf rund 3 bis 3,5 Millionen Euro. Insgesamt waren ca. 23 km Tiefbau notwendig. Der Ausbau war durch beengte Verhältnisse mit hoher Steigung und starkem Gefälle sehr anspruchsvoll. Außerdem gibt es einige Schutzgebiete, die berücksichtigt werden mussten. Außerhalb der Ortschaft erfolgte die Verlegung grundsätzlich auf privaten Flurstücken, insgesamt waren es 117. Die Eigentümer wurden informiert und haben die Zustimmung zur Nutzung ihrer Flurstücke für die Verlegung der Leitungen bestätigt. Alle beteiligten Firmen danken den Eigentümern für die gute Zusammenarbeit.

Bereits im Jahr 2016 wurde die Gemeinde Schonach als erste Kommune im Schwarzwald-Baar-Kreis an das kommunale Glasfasernetz angeschlossen worden.

Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen vor einem zentralen Technikstandort.

Blumberg-Fützen ist betriebsbereit

Bei der offiziellen Inbetriebnahme kann Bürgermeister Markus Keller Ortsvorsteher Georg Schloms, Marina Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler und Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger am zentralen Technikstandort begrüßen. Hier kommen die Leitungen des sogenannten Backbones an. Der Backbone ist das interkommunale Glasfasernetz, das wiederum über Frankfurt und Zürich an das world wide web angeschlossen ist. Vom Technikstandort verzweigt sich das Glasfaser-Ortsnetz schließlich immer weiter bis in die einzelnen Gebäude.

Die meisten der hergestellten Hausanschlüsse konnte der Zweckverband Breitbandversorgung in den vergangenen Monaten betriebsbereit an den Netzbetreiber Stiegeler übergeben.

Es sind 313 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 302 für einen Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen) entschieden. Die Baumaßnahme umfasst der komplette Ortsteil Fützen. Bei einer Ablage kann, ohne das öffentliche Bereiche wieder geöffnet werden müssen, jeder Eigentümer nachträglich die Arbeiten auf seinem Grundstück separat durchführen lassen. Die mit dem Förderantrag beantragten, zur Errichtung vorgesehenen FTTB-Trassen haben eine Gesamtlänge von knapp 20.000 Metern. Die atene KOM ist der Projektträger, der im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, die Organisation übernimmt.

Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen vor einem zentralen Technikstandort.

Ein weiterer Abschnitt des Glasfasernetzes in Schönwald ist online

Die meisten der über 200 Hausanschlüsse konnte der Zweckverband Breitbandversorgung in den vergangenen Monaten betriebsbereit an den Netzbetreiber Stiegeler übergeben.

Bei der offiziellen Inbetriebnahme kann Bürgermeister Christian Wörpel Geschäftsführer Felix Stiegeler und Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger am zentralen Technikstandort begrüßen. Hier kommen die Leitungen des sogenannten Backbones an. Der Backbone ist das interkommunale Glasfasernetz, das wiederum über Frankfurt und Zürich an das world wide web angeschlossen ist. Vom Technikstandort verzweigt sich das Glasfaser-Ortsnetz schließlich immer weiter bis in die einzelnen Gebäude.

Insgesamt haben sich 221 Eigentümer für einen sofortigen Glasfaserhausanschluss oder eine sogenannte Ablage entschieden. Bei einer Ablage kann, ohne das öffentliche Bereiche wieder geöffnet werden müssen, jeder Eigentümer nachträglich die Arbeiten auf seinem Grundstück separat durchführen lassen. Die atene KOM ist der Projektträger, der im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, die Organisation übernimmt.

Informationen zum Ausbau:

Der gesamte 3. Bauabschnitt umfasst einige Bereich des Kernortes sowie der komplette Außenbereich von Schönwald. Das Ausbaugebiet wird in drei Abschnitte aufgeteilt. Im Zuge des ersten Abschnittes wurde hauptsächlich der südliche Teil u.a. die Zuführung bis zum zentralen Technikstandort gebaut. Im zweiten Abschnitt erfolgten die restlichen Bereiche in der Kernstadt sowie Teile des Außenbereiches (u.a. Schwarzenbach, Weißenbach). Der komplette restliche Außenbereich wird dann mit dem dritten Abschnitt gebaut. Die Arbeiten hierfür starten, soweit es die Witterung zulässt, in den kommen Wochen.

Die Bürgermeister und Frau Bürgermeisterin Hengstler sitzen an Tischen bei der Zweckverbandsversammlung. Im Hintergrund ist die Verwaltungsbank mit den Vertretern des Zweckverbands und eine Präsentation zu sehen.

23. Zweckverbandsversammlung

Der Ausbau des Glasfaser-Netzes des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar schreitet weiter voran. Im Bereich des landkreisweiten Backbones sind so gut wie alle wichtigen Strecken errichtet. Da der Backbone oft parallel mit dem Ortsnetz errichtet wird, um Synergien zu erzielen, mussten einzelne Bereiche zurückgestellt werden. Für die Ortsnetze wurden über den Bund neue Fördermöglichkeiten mit höheren Fördersätzen geschaffen, die der Zweckverband für seine Mitglieder ausschöpft. Durch diese Umstellung der Förderung werden einzelne Backbone Strecken erst in 2022 errichtet, einige wenige folgen in 2023 parallel zur weiteren Ortsnetzentwicklung. Dabei profitiert auch der Backbone teilweise von den höheren Fördersätzen, da die Strecken als Zuführung für die Ortsnetze gelten.

Auch im Bereich der Ortsnetze wurden viele weitere Bereiche der Kernorte, ganze Ortsteile oder wichtige Gebäude wie z.B. die Schulen im ersten Halbjahr 2022 mit der Glasfaser bis ins Haus (FTTB) erschlossen und sind somit betriebsbereit. Der Zweckverband belegt damit weiterhin einen der ersten beiden Plätze beim Glasfaserausbau in Baden-Württemberg. Der Zweckverband hat alle möglichen Gebiete im sogenannten „weißen Flecken“ (schlecht versorgte Gebiete nach Bundesdefinition) Programm des Bundes samt Co-Finanzierung beim Land Baden-Württemberg beantragt und vorläufig beschieden bekommen. Dies waren insgesamt jeweils 72 Anträge beim Bund und beim Land mit einem Bauvolumen von 130 Mio. € und gibt damit den Ausbau für die Jahre 2021 bis 2024 / 25 vor. Die aufwendigeren Planungen sind in vielen Bereichen in 2021 vorangetrieben worden, der nachgelagerte Ausbau erfolgt deshalb in 2022. Die folgende Übersicht (Stand Ende Juni 2022) veranschaulicht die aktuelle Umsetzung der bereits laufenden Projekte. Viele weitere befinden sich ebenfalls in der Vorbereitung (z.B. erste Mitverlegung oder Vorbereitung der Vertragsunterlagen für die Eigentümer), so dass das aktuelle Bauvolumen konstant gehalten werden kann.

Im Wirtschaftsplan 2021 wurden mit Beschluss vom 11.12.2020 im Erfolgsplan Erträge in Höhe von 6.398.500 €, Aufwendungen von 5.267.400 € und ein Jahresgewinn sowie Ausschüttung in Höhe von 1.131.100 € festgesetzt.

Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2021 sind im Erfolgsplan Erträge in Höhe von 6.785.665,36 €, Aufwendungen in Höhe von 5.705.775,33 € und ein daraus resultierender Jahresgewinn i.H.v. 1.079.890,03 € zu verzeichnen.

Nach satzungsgemäßer Ergebnisverwendung, Ausschüttung von 1.328.853,91 € an die Mitglieder, verbleibt ein Bilanzverlust i.H.v. 248.963,88 €.  Der Bilanzverlust stellt die Differenz zwischen Auflösung (Ertrag) der bereits aktivierten Zuschüsse i.H.v. 4.169 T€ und der Abschreibung (Aufwand) des bereits aktivierten Anlagevermögens 4.418 T€ dar; d.h. 249 T€ mehr Aufwand als Ertrag. Dieser soll nicht über die erzielten Pachtentgelte und die Betriebskostenumlage gedeckt, sondern in den Folgejahren ausgeglichen werden.

Im Wirtschaftsplan 2021 wurden im Vermögensplan Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 21.108.200 festgesetzt. Dabei waren insgesamt 14,1 M€ Investitionen für den Ausbau in die Breitbandinfrastruktur des Zweckverbands geplant.

Nach Abschluss des Jahres 2021 sind im Vermögensplan Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 28.400.864,15 € zu verzeichnen. Hiervon entfallen rund 13,4 M€ Ausgaben auf den im Jahr 2021 getätigten Ausbau der Backbone- und Ortsnetze. Weitere Ausgaben entfallen auf Gemeindeleistungsarbeiten, Mitverlegungen für Dritte und Hausanschlüsse privat (unfertige Erzeugnisse & Leistungen).

Die im Vermögensplan angesetzten Ziele beim Ausbau der Backbone- und Ortsnetze konnten nahezu umgesetzt werden.

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Rechts am Rand ist ein Förderschild zu sehen. Im Hintergrund steht ein Banner der Baufirma.

Offizieller Spatenstich für das Ausbauprojekt „Kommingen-Riedöschingen“

Der Ausbau für dieses Projekt läuft seit vergangener Woche, jetzt ist es Zeit für den offiziellen Spatenstich. Stadtbaumeister Uwe Veit darf zu diesem Anlass Daniel Friedmann und Taylan Ay vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg begrüßen. Außerdem zählen die Ortsvorsteher Matthias Sauter und Robert Schey, Vertreter des Planungsbüros SBK, Bauleiter Sefa Cilesiz der Baufirma Aytac Bau GmbH und Heiko Zorn, Technischer Projektleiter des Zweckverbands, zu den Gästen.

Informationen zum Ausbau:

Es sind 447 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 382 für einen Glasfaser-Hausanschluss (Anschluss und Ablagen) entschieden. Die Baumaßnahme umfasst die kompletten Ortsteil Riedöschingen und Kommingen.

Begonnen wurde bereits im Ortsteil Kommingen in der „Breite“. Sobald der Tiefbau in Kommingen abgeschlossen ist, wird der Bautrupp nach Riedöschingen umziehen.

Die Bausumme beläuft sich auf rund 4 Millionen Euro.

Für den anstehenden Ausbau wurde ein Förderantrag beim Bund sowie beim Land BW eingereicht und vorläufig bewilligt. Die genauen Summen werden anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die bewilligten Summen basieren nur auf Schätzwerten.

In der Kernstadt Blumberg sowie in mehreren Ortsteilen konnte bereits der Anschluss an das kommunale Glasfasernetz umgesetzt werden. Hier wurde mit Unterstützung durch Fördergelder des Landes Baden-Württemberg der sogenannte Backbone, das Basis-Netz, das alle Kommunen des Landkreises miteinander verbindet, hergestellt sowie im Zuge des Bundesförderung Maßnahmen umgesetzt.