Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Rechts am Rand ist ein Förderschild zu sehen. Im Hintergrund steht ein Banner des Planungsbüros.

Offizieller Spatenstich für das Ausbauprojekt „Schonach 4. Bauabschnitt“

Die Bauarbeiten für den letzten Bauabschnitts des kommunalen Glasfaserausbau in Schonach haben begonnen. Die Arbeiten haben im Bereich Laubeck begonnen. Einige Strecken können gemeinsam mit der EGT verlegt werden.

Zum offiziellen Spatenstich konnte Bürgermeister Jörg Frey Bauleiter Ortsbaumeister Ansgar Paul,
Josef Altmann von der Baufirma KTS, Gerd Scheuermann vom Planungsbüro SBK Ingenieure, Rainer Hörmann und Lena Burger von der EGT Energie GmbH und Heiko Zorn, Technischer Projektleiter des Zweckverbands, begrüßen.

Es wurde eine gemeinsamer Förderantrag für die Grauen Flecken in Königsfeld, Schonach, Schönwald, St. Georgen, Triberg und Unterkirnach eingereicht. Dieser vorläufige Zuwendungsbescheid des Bundes beträgt rund 31 Mio. €, das Land Baden-Württemberg hat die Mitfinanzierung in Höhe von 25 Millionen € bewilligt. Die genauen Summen werden nach Abschluss des Projektes anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die Baukosten für Schonach betragen laut Vergabeangebot rund 3,6 Mio. Euro.

Informationen zum Ausbau:
Insgesamt wurden 512 Eigentümer angeschrieben. Davon haben sich 416 für einen
Glasfaserhausanschluss und 37 für eine sogenannte Ablage entschieden. 53 Grundstücke
bekommen eine Pflichtablage. 278 Hauseigentümer aus den 1. und 2. Bauabschnitts, die noch
keinen Glasfaseranschluss haben, sind ebenfalls noch einmal angeschrieben worden.

Informationen zu FTTC-Versorgung:
Die übergangseingeführte FTTC- Internetversorgung über Stiegeler (Glasfaser bis zu den Verteilerkästen und dann weiter über die vorhandenen Kupferleitungen) wird abgeschaltet, sobald das Glasfasernetz durch den vierten Bauabschnitt flächendeckend in ganz Schonach hergestellt worden ist. Der Weiterbetrieb einer auslaufenden Technologie ist aus Kostengründen nicht zu stemmen und nicht sinnvoll. Der Zweckverband rechnet damit, dass diese sogenannte Kupfer-Glas-Migration einige Monate nach Fertigstellung der Baumaßnahme durchgeführt werden könnte. Der Telekommunikationsanbieter Stiegeler wird dann keine FTTC-Tarife mehr anbieten können. Wie lange die Kupfernetze anderer Telekommunikationsanbieter noch Bestand haben, ist aktuell noch nicht absehbar.

Offizieller Spatenstich für „Gewerbegebiet Villingen – Süd“

Ein weiteres Gewerbegebiet in Villingen-Schwenningen bekommt den Anschluss an das kommunale Glasfasernetz. Darüber hinaus können ebenfalls Grundstücke, die an den Verbindungstrassen z.B. vom zentralen Technikstandort zum Gewerbegebiet liegen, einen Glasfaserhausanschluss erhalten.

Zum offiziellen Spatenstich konnte Oberbürgermeister Jürgen Roth, Bauleiter Philipp Schneider und Bauführer Thomas Voigt-Jaccaud von der Baufirma Strabag, Timotheus Tschurilow vom Planungsbüro MRK und Heiko Zorn, Technischer Projektleiter des Zweckverbands, begrüßen.

Oberbürgermeister Roth freut sich über die großzügige finanzielle Beteiligung des Bundes und des Landes.

Der vorläufige Zuwendungsbescheid des Bundes beträgt 1 Mio. €, das Land Baden-Württemberg hat die Mitfinanzierung in Höhe von 800.00 € bewilligt. Die genauen Summen werden nach Abschluss aller drei Projekte anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die Baukosten betragen laut Vergabeangebot rund 1,9 Mio. Euro.

“Ich wünsche der Baustelle einen guten Verlauf”, sagt Roth, “Das bringt uns wieder einen Schritt weiter auf dem Weg in eine zukunftsfähige Infrastruktur für unsere Gewerbe und Bürgerinnen und Bürger.”

Kanzleramtsminister Thorsten Frei und Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur übergeben den Förderbescheid an Landrat Sven Hinterseh, VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth Hüfingens Bürgermeister Micha Bächle, Mönchweilers Hauptamtsleiter Sebastian Duffner, Hüfingens Bürgermeister Patrick Haas und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis

Über 20 Millionen Euro Fördergelder für den Glasfaserausbau im Landkreis

Über 20 Millionen Euro Fördergelder für den Glasfaserausbau im Landkreis

Die Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei und Derya Türk-Nachbaur durften die gute Nachricht den Mitgliedern des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar überbringen: Die
Förderanträge für unterversorgte Gebäude nach der Graue-Flecken-Definition (Versorgung unter 1 Gigabyte/s im Download) für Villingen-Schwenningen (14.325.820 €) und Bräunlingen, Hüfingen und Mönchweiler (6.619.705 €) sind vorläufig bewilligt worden.

Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Sven Hinterseh zeigte sich dankbar: „Diese enorm hohe Fördersumme bringt den Glasfaserausbau im Schwarzwald-Baar-Kreises wieder ein großes Stück
voran. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist die großzügige Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg für unsere Kommunen besonders wichtig.“

Für Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur entscheidet das schnelle Internet heute darüber, ob eine Region Zukunft hat: „Und zwar wirtschaftlich und gesellschaftlich. Und genau diese Zukunft holen wir mit Bundesmitteln in unsere Kommunen. Der Einsatz für unsere Region in Berlin zahlt sich nicht nur in Gigabyte aus – darauf bin ich stolz.“

„Der Glasfaserausbau schreitet mit Unterstützung von Bund und Land im Schwarzwald-Baar-Kreis zügig voran und mit ihm die notwendige digitale Anbindung der Region“, betonte Kanzleramtsminister Thorsten Frei, „Ich bin sehr dankbar, dass die Kommunen in meinem Wahlkreis zusammen mit dem Zweckverband die bis zu 90-prozentige Förderung als große Chance sehen und selbst mit viel Geld in die Zukunft investieren“.

„Die 14,3 Millionen Euro sind ein Meilenstein in unseren Bemühungen, schnelles Internet überall und jedem in unserer Stadt zugänglich zu machen“, verdeutlichte VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth, „Damit bauen wir das digitale Netz weiter aus, das Villingen-Schwenningen verbindet – in Schulen, Betrieben und in den Quartieren unserer Stadt. So schaffen wir eine Infrastruktur, die den Zusammenhalt stärkt, Teilhabe ermöglicht und Zukunft gestaltet.”

Hüfingens Bürgermeister Patrick Haas sieht in dem weiteren Breitbandausbau einen wichtigen Schritt für die digitale Zukunft seiner Stadt: „Dank der Bundesförderung können wir unsere digitale Infrastruktur nun erneut ausweiten und stärken. Ein herzliches Dankeschön geht an den Zweckverband sowie an unsere Bundestagsabgeordneten Herrn Frei und Frau Türk-Nachbaur für ihr Engagement in diesem so bedeutenden Zukunftsthema.“

„Der Breitbandausbau in Bräunlingen bekommt durch die Bundesförderung von mehr als 4 Millionen Euro einen riesigen Schub“, freute sich Bürgermeister Micha Bächle, „Wir sind dem Bund hierfür sehr dankbar. Wir werden in 2026 auf dieser Grundlage die Planungen forcieren, um den Breitbandausbau voranzutreiben.“

Für Mönchweilers Hauptamtsleiter Sebastian Duffner ist der Breitbandausbau nicht nur eine Übertragungstechnik: „Eine schnelle Datenübertragung ist das Fundament moderner Daseinsvorsorge: Sie verbindet Menschen, Bildungseinrichtungen und Betriebe. Durch die Förderung der unterversorgten Bereiche können wir in den kommenden Jahren dieses wichtige Projekt nahtlos weiterführen.“

„Für den Zweckverband ist damit der Auftrag klar“, sagte Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis, „Neben den Baumaßnahmen für die erheblich unterversorgten weißen Flecken, können nun auch die Detail-Planungen für die grauen Flecken beginnen und in Absprache mit den Kommunen schnell umgesetzt werden.“

Die entsprechenden Kofinanzierungsanträge beim Land Baden Württemberg sind bereits gestellt und für Hüfingen, Bräunlingen und Mönchweiler auch bewilligt  worden.

 

Digitalminister Thomas Strobl übergibt den Förderbescheid an Landtagsabgeordnete Martina Braun, Ortsvorsteherin Astrit Schweizer-Engesser, Ortsvorsteher Lothar Mayer und Zweckverbands-Marketing- und Vertriebsleiter Dennis Heitzmann

Das Land Baden-Württemberg fördert Ausbauprojekte des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar mit rund 800.000 Euro

Der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl überreichte diese Woche in Stuttgart Förderbescheide für Lückenschlüsse der grauen Flecken in Bad Dürrheim – Öfingen und Donaueschingen – Aasen. Ortsvorsteherin Astrit Schweizer-Engesser, Ortsvorsteher Lothar Mayer und Zweckverbands-Marketing- und Vertriebsleiter Dennis Heitzmann freuten sich für die beiden Ortsteile über jeweils 400.000 Euro.

„Schnelles Internet ist heute so selbstverständlich wie Strom und Wasser – und zugleich die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und gute Lebensverhältnisse im ganzen Land. Jeder einzelne Förderbescheid ist ein Versprechen: auf Fortschritt, auf Chancen und auf Zukunft – in jedem Winkel Baden-Württembergs“, sagte Strobl.

Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent der Baukosten, das Land mit bis zu 40 Prozent. Da die endgültigen Summen erst nach Abschluss der Baumaßnahme anhand der tatsächlich angefallenen Baukosten berechnet werden, variiert der Anteil, den die Kommunen zahlen müssen.

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Rechts am Rand ist ein Förderschild zu sehen. Im Hintergrund ist ein Banner des Planungsbüros

Offizieller Spatenstich für Fischbach 3. BA und Schabenhausen 2. BA

Die ersten Bauarbeiten laufen bereits, jetzt wird es Zeit für den offiziellen Spatenstich. Bürgermeister Martin Ragg kann Ortsbaumeister Hartmut Stern, Vertreter der Baufirma KTS und des Planungsbüros MRK sowie den Technischen Projektleiter des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, Heiko Zorn, begrüßen.

Begonnen wurde im Sandsteinweg in Richtung Trafostation. Soweit es die Witterung zulässt, wird bis zum 20.12. gearbeitet. Danach muss gewartet werden, bis die Asphaltwerke wieder öffnen. Man geht davon aus, dass dies Anfang/Mitte März 2026 der Fall sein wird.

In beiden Ortsteilen werden nun alle Grundstücke angeschlossen, die in den ersten Bauabschnitten nicht berücksichtigt werden konnten. Alle Anschlüsse sind sogenannte Graue Flecke und damit förderfähig. Sie werden – soweit sich die Eigentümer an der bestehenden Leitungsverlegung orientieren – durch Fördergelder von Bund und Land finanziert. 146 Gebäude erhalten einen Glasfaserhausanschluss, 69 bekommen eine sogenannte Ablage. Hier wird ein Leerrohr an die Grundstücksgrenze gelegt. So muss bei der nachträglichen Herstellung eines Hausanschlusses kein öffentlicher Grund geöffnet werden.

Weitere Informationen zum Ausbau:

  1. 7.100 m Kabelgraben
  2. 11.000 m Rohre und Rohrverbände
  3. 45.000 m Glasfaser