Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen vor einer großen Kabeltrommel. Im Hintergrund ist die Schule zu sehen.

Hausen vor Wald und Behla sind am Netz

Die ersten Bürgerinnen und Bürger in Behla und Hausen vor Wald können in diesen Tagen ihren Glasfaser-Hausanschluss nutzen. Die beiden Ortsteile sind an das interkommunale Höchstgeschwindigkeitsnetz des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar angeschlossen und in Betrieb. Fast genau vor einem Jahr (4.12.18) wurde der zentrale Technikstandort aufgestellt, die eigentlichen Verlegearbeiten konnten erst nach dem Winter beginnen. „Wir haben in drei Jahren alle Ortsteile mit Breitband versorgen können. Jetzt geht es darum, die Menschen zur Nutzung des geschaffenen Netzes zu motivieren und auch in der Kernstadt werden wir weiter aktiv sein“, führt Bürgermeister Michael Kollmeier aus. Behlas Ortsvorsteher Christoph Martin sieht im Glasfaser-Ausbau einen wichtigen Schritt für eine positive Zukunft seines Dorfes. Hans-Peter Münzer, Ortsvorsteher von Hausen vor Wald, freut sich, dass die Tiefbauarbeiten noch vor dem ersten richtigen Wintereinbruch beendet werden konnten. „Jetzt fehlt in einigen Häusern noch die Abschlussdose, und die Glasfaser muss noch eingeblasen werden“, führt Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger aus, „Doch für das Einblasen benötigen wir Temperaturen von über 4° Celsius. Wann wir also alle Arbeiten abschließen können, hängt extrem von der Witterung ab.“ In beiden Ortsteilen haben sich so gut wie alle Eigentümer für einen sofortigen oder zukünftigen Hausanschluss entschieden. Eine eindrucksvolle Quote, die die Notwendigkeit eines schnellen Internetanschlusses verdeutlicht. Insgesamt wurden in den Bau rund 2,5 Millionen Euro investiert, davon wurden rund 1,1 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg gefördert.

Marina Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler IT konnte die ersten Zahlen vorlegen. In Behla haben bereits 20 Kunden einen Vertrag abgeschlossen. Sechs Anschlüsse sind auch schon online. In Hausen vor Wald gibt es 13 abgeschlossene Verträge und vier Kunden, die das schnelle Netz heute schon nutzen können. Wer sich noch über Stiegeler IT, Tarife und Preise informieren möchte, kann zu den Beratungstagen kommen. In Hausen vor Wald findet dieser am Dienstag, den 10. Dezember 2019, von 11:00 bis 18:30 Uhr, im Hausener Rathaus statt. In Behla sind Interessierte am Donnerstag, den 12. Dezember 2019, von 11:00 bis 18:30 Uhr, im Rathaus in Behla willkommen. Marina Stiegeler ist eine Information besonders wichtig: „Nach Vertragsabschluss kümmern wir uns ganzheitlich um den Anbieterwechsel und stellen insofern auch sicher, dass der Wechsel vom alten Anbieter zu uns nahtlos geschieht – inklusive Mitnahme der eigenen Rufnummern.“

Bildunterschrift:

v.l: Hans-Peter Münzer, Ortsvorsteher von Hausen vor Wald, Hüfingens Bürgermeister Michael Kollmeier, Marina Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler IT, Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger und Behlas Ortsvorsteher Christoph Martin

Bundesabgeordneter Thorsten Frei überreicht den Förderbescheid an Vertreter aus Blumberg, Bad Dürrheim und Gütenbach sowie Geschäftsführer Jochen Cabanis.

Erste Gelder aus dem Bundesförderprogramm Breitband

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, freuen sich die Bürgermeister von Blumberg und Bad Dürrheim, Markus Keller und Jonathan Berggötz, und Gütenbachs Hauptamtsleiterin Caroline Heim über die guten Nachrichten aus Berlin. Die Ausbauprojekte für die Blumberger Talgemeinden, den Anschluss der Bad Dürrheimer Realschule am Salinensee und im Gebiet der Hammerbühlstraße sowie die Außenbereiche in Gütenbach erhalten insgesamt Fördergelder in Höhe von drei Millionen Euro und können jetzt umgesetzt werden.

„Die Qualität der Breitbandversorgung entscheidet über die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises“ führt Frei bei seinem Besuch beim Zweckverband aus, “Es ist richtig und notwendig, dass der Bund den Ausbau gerade auch im ländlichen Raum massiv unterstützt. So werden unsere Kommunen in die Lage versetzt, zügig ein umfassendes Netz aufzubauen. Ich bin sehr stolz, dass der Landkreis und die Kommunen im Schwarzwald-Baar-Kreis ganz besonders schnell und konsequent agieren.“

Für Hauptamtsleiterin Heim sind die Fördergelder entscheidend für die weiteren Ausbaupläne in Gütenbach. „Ich freue mich sehr, dass wir in den Genuss der Förderung kommen und damit die unterversorgten Gebiete ausbauen können.“ Bad Dürrheims Bürgermeister Berggötz bedankt sich für die Unterstützung des Bundes und die gute Zusammenarbeit mit dem Zweckverband. „Allerdings haben wir noch die ein oder andere weitere Baustelle, wie zum Beispiel die Kliniken und weitere unterversorgte Gebiete.“ Blumbergs Bürgermeister Keller betont: „Ich freue mich sehr, dass der Bund jetzt ganz konkret Verantwortung für den Breitbandausbau in unserer Region übernimmt. Die Förderung für die Talgemeinden ist die konsequente Fortsetzung unserer gesamtstädtischen Glasfaser-Strategie.“

Beim so genannten „Zuwendungsbescheid in vorläufiger Höhe“ garantiert der Bund 50 Prozent der förderfähigen Investitionen zu übernehmen. Schlussendlich können sogar 60 bis 80 Prozent gefördert werden, da sich das Land Baden-Württemberg ebenfalls an diesem Programm beteiligt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen in einem zentralen Technikstandort.

Bad Dürrheim ist betriebsbereit!

Die ersten Bürgerinnen und Bürger der Bad Dürrheimer Kernstadt können in diesen Tagen ihren Glasfaser-Hausanschluss nutzen. Das Ortsnetz Bad Dürrheim ist an das interkommunale Höchstgeschwindigkeitsnetz des Zweckverbandes Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar angeschlossen und in Betrieb. Im ersten Abschnitt wurde mit Unterstützung durch Fördergelder des Landes Baden-Württemberg der sogenannte Backbone, das Basis-Netz, das alle Kommunen des Landkreises miteinander verbindet, hergestellt. Alle Gebäude, die an dieser Trasse liegen, im Erweiterungsantrag (In Ebnet, Adlerstraße und ein kleines Stück der Josefstraße) berücksichtigt wurden oder Gebäude in den Straßenzügen, die ungefördert ausgebaut wurden, konnten einen Glasfaser-Hausanschluss erhalten. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf rund 800.000 Euro. Rund 488.000 Euro Fördergelder sind vom Land für den Bau des Backbones bewilligt worden. Die genaue Fördersumme für den Erweiterungsantrag steht noch aus.

Die Halle für die Infoveranstaltung ist voll besetzt.

Infoveranstaltung für den 2.BA in Gütenbach

Am 24.10. fand die Infoveranstaltung für den 2. Bauabschnitt in Gütenbach statt. Mit großem Interesse informierten sich die Bürgerinnen und Bürger in dem gut besuchten Saal. Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis erläuterte die Vorteile eines Glasfaser-Hausanschlusses und die Nutzungsmöglichkeiten. Die Abgabefrist für die Hausanschlussverträge läuft bis zum 08. November 2019.

Marina Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler übergibt dem 10.000sten Kunden im Besein von Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis einen Gutschein über ein Jahr lang Internet gratis. Über Ihnen sind Helium-Ballons, die eine 10.000 bilden.

10.000ster Hausanschluss-Vertrag!

Stani Marcelino aus Bräunlingen hat den 10.000sten Vertrag für einen Glasfaser-Hausanschluss beim Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar unterschrieben. „Wir freuen uns, dass uns so viele Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen vier Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben“, sagt Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis. Gemeinsam mit Marina Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler IT überreichte Cabanis als Geschenk einen Gutschein für ein Jahr Internetversorgung im Wert von rund 830 Euro, je nach Tarif. Somit kann der Glasfaser-Hausanschluss optimal genutzt werden.

Mit diesen 10.000 Hausanschlüssen werden rund 20.000 Wohneinheiten über das kommunale Glasfaser-Netz des Zweckverbandes versorgt. Insgesamt sind bereits über 50 kleinere und größere Ausbaugebiete im Schwarzwald-Baar-Kreis fertiggestellt oder derzeit im Bau.