Förderübergabe in Stuttgart durch Minister Thomas Strobl an Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis und Furtwangens Bürgermeisterstellvertreter Manfred Kühne

Das Land Baden-Württemberg kofinanziert Ausbauprojekte des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar mit rund 7,6 Millionen Euro

Aus den Händen von Innenminister- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl konnten Furtwangens Bürgermeisterstellvertreter Manfred Kühne und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis den Fördergeldbescheid in Höhe von 7.566.323,20 Euro entgegennehmen.

Bei diesen Fördergeldern handelt es sich um die Ko-Finanzierung vom Land für die dunkelgrauen Flecken in den Kommunen Blumberg, Furtwangen im Schwarzwald, Gütenbach, Niedereschach und Vöhrenbach. Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent der Baukosten, das Land mit bis zu 40 Prozent und zehn Prozent der Kosten müssen die Kommunen tragen. Die endgültigen Summen werden erst nach Abschluss der Baumaßnahme anhand der tatsächlich angefallenen Baukosten berechnet.

Niederschachs Bürgermeister Martin Ragg war bei der Übergabe leider verhindert, lässt aber ausrichten:„Wir sind dankbar. Diese Förderung stellt einen wichtigen Meilenstein bei der Fortsetzung des Glasfaserausbaus in der Gesamtgemeinde Niedereschach dar.“

“Es ist ganz entscheidend, dass die Förderung des Glasfaserausbaus weitergeht”, betont Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis, “Die Bereitschaft von Land und Bund Finanzmittel für dieses wichtige Thema bereitszustellen, schätzen wir sehr. Ohne diese Gelder wäre ein kommunaler Ausbau nicht möglich.”

Spatenstich in Hüfingen mit Vertretern der Baufirma, dem Planungsbüro, der Kommune Hüfingen und des Zweckverbands

Der Ausbau für „Hüfingen – Kernort 1. Bauabschnitt“ hat begonnen

Die ersten Bauarbeiten für das kommunale Glasfasernetz laufen im Bereich Eichhöfe und im Neubaugebiet bereits seit Dezember, jetzt wird es Zeit für den offiziellen Spatenstich. Bürgermeister Michael Kollmeier kann die Gemeinderäte Harald Weh und Stephan Happle, Bauamtsleiter Thilo Mayer, Sven Blaas vom Tiefbauamt, Matthias Wühr von der Baufirma KTS, Jens Kaiser vom Planungsbüro MRK GmbH und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis begrüßen.

„Das ist der neue große Wurf für Hüfingen“, freut sich Bürgermeister Michael Kollmeier, „nach den erfolgreichen Maßnahmen in den Ortsteilen folgt jetzt die Kernstadt.“ Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis dankt der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für die
Bereitstellung der Gelder und die Geduld. „Das Warten auf die geänderte Bundesförderung war richtig, aber wir wissen natürlich, dass sich dadurch, und die erneute Planungsphase, der Ausbaustart erheblich verzögert hat.“ Die Stadt Hüfingen und der Zweckverband danken dem Bund und dem Land Baden-Württemberg für die Fördergelder, ohne die ein kommunaler Glasfaserausbau nicht möglich sei.

Der Ausbau beinhaltet die Zuführungsstrecke von Sumpfohren kommend östlich der Breg Richtung LucianReich-Schule, zu den Gewerbegebieten Grubengarten (bis zur FB Food), Kopfacker und Benediktsholz bis in den Außenbereich zum Römerbad und Schosenweg. Weitere Straßenzüge rund um das Rathaus und auf der Strecke Weitengasse zum Anschluss an das Basisnetz, den sogenannten Backbone, folgen in den kommenden Wochen und Monaten. Der zentrale Technikstandort (PoP) wurde Ende August 2023 bei der Schule aufgestellt. Insgesamt handelt es sich um Grabarbeiten von rund 18,5 km. Bereits bei anderen Baumaßnahmen verlegte Leerrohre können jetzt ebenfalls genutzt, und die anliegenden Grundstücke angeschlossen werden.

517 Grundstückseigentümer wurden vom Zweckverband angeschrieben. Davon haben sich aktuell 230 für einen Glasfaserhausanschluss entschieden. Wer sich dafür entscheidet, sollte sich schnellstmöglich beim Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, melden. Der Anschluss kann nur hergestellt werden, wenn ein Vertrag besteht. Für den anstehenden Ausbau wurde mehrere Förderanträge beim Bund sowie beim Land BW eingereicht und vorläufig bewilligt. Die Kostenschätzung liegt bei 4,5 Millionen Euro netto. Die genauen Summen werden anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet.

Landrat Sven Hinterseh und VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth halten einen Stammverband

Zweckverbandsvorsitz wiedergewählt

Landrat Sven Hinterseh und VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth sind auf der 26. Zweckverbandsversammlung in ihren Ämtern als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender bestätigt worden. Die Wahl unter den Mitgliedern fiel einstimmig aus. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.

Turbo-Internet für alle! Förder-Hinweis

Bundesförderung für Projekte in Kommingen und St. Georgen

Der Bund unterstützt den Breitbandausbau des Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar mit dem Bundesförderprogramm Kommunalinvestitionsförderungsgesetz – KInvFG.

Gefördert werden die Projekte:

Az.: 4-8433.3/3008 – Innerörtliche Mitverlegung von Kabelschutzrohren für den Aufbau eines NGA-Netzes in Blumberg-Kommingen, Hochgärten.
Az.: 4-8433.3/3649 – Mitverlegung von Kabelschutzrohren in St. Georgen im Bereich Kühlbrunnenweg und Waldparkweg im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Vertreter von Stadtverwaltungen und es Zweckverbands bekommen vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr Michael Theurer, im Besein von der Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur (SPD) und Patrick Leismann (Kreisvorsitzenden der FDP) den Förderbescheid überreicht.

Der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar erhält die ersten Fördergelder im Rahmen des „Grauen Flecken“ Bundesförderprogramms

Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr Michael Theurer, MdB freuen sich Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur (SPD), Patrick Leismann als Kreisvorsitzenden der FDP im Schwarzwald-Baar-Kreis, Thomas Wahl als stellvertretender Regionalleiter Baden-Württemberg vom Projektträger Breitbandförderung, Bürgermeister Markus Keller aus Blumberg, Regina Rist als stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Niedereschach, Rainer Jung als Vertreter der Stadt Furtwangen und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis über die guten Nachrichten aus Berlin.

Der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar kann den Förderbescheid mit einer bewilligten Fördersumme in Höhe von rund 9,5 Millionen entgegennehmen.

Der sogenannte „fast lane“ Förderantrag beinhaltet die Objekte in den Kommunen Blumberg, Furtwangen, Gütenbach, Niedereschach und Vöhrenbach, die aktuell unter 200 Mbit/s symmetrisch bzw. unter 500 Mbit/s versorgt sind.

Die bauliche Umsetzung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen und wenn möglich mit dem bereits geplanten geförderten Ausbau synchronisiert.

Michael Theurer, der den Förderbescheid überreichte, betonte die Bedeutung der Gigabitförderung für Städte und Gemeinden der Region:

„Die neue Bundesförderung Gigabit 2.0 wird gut angenommen. Ich freue mich, dass zahlreiche Antragsteller die Bundesförderung nutzen und somit den Breitbandausbau, wie der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, voranbringen. Mit dem nunmehr bewilligten Ausbauprojekt von rund 9,5 Mio. € setzt der Bund konsequent seine Unterstützung fort und fördert Glasfaseranschlüsse dort, wo der Nachholbedarf am größten ist. Durch den nun geplanten Ausbau in fünf Städten und Gemeinden werden über 1.200 Haushalte, über 110 Unternehmen sowie 4 Schulen angeschlossen! Das ist ein wichtiger Schritt in die Gigabitgesellschaft“.

„Dass der Schwarzwald-Baar-Kreis mit einer so hohen Summe gefördert wird, ist eine gute Nachricht für unsere Region und beweist, dass der Bund Digitalisierung der ländlichen Regionen weiter vorantreibt“, so Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur. „Gerade angesichts der schwierigen Haushaltslage ist es ein wichtiges Signal, dass der Bund in die Infrastruktur des Landes investiert. Eine Glasfaseranbindung ist mittlerweile für viele Unternehmer und auch für die Lebensqualität in den ländlichen Regionen unerlässlich.“

„In den fünf Kommunen kann der Zweckverband die dringend benötigten Glasfaseranschlüsse durch die großzügige Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württembergs in den kommenden Jahren realisieren“, freut sich Zweckverbandgeschäftsführer Jochen Cabanis. „Damit kann die Strategie zur flächendeckenden Versorgung aller BürgerInnen mit der einzig zukunftssicheren Technologie (Glasfaser bis ins Haus / in die Wohnung) konsequent umgesetzt werden.“ Da der Bedarf in den 15 anderen Kommunen des Landkreises genauso groß ist hofft er, dass „auch diese Bereiche zeitnah in den Genuss der Förderung kommen“.

Beim diesem so genannten „Zuwendungsbescheid in vorläufiger Höhe“ fördert der Bund bis zu 50 Prozent der förderfähigen Investitionen. Schlussendlich können sogar 60 bis 80 Prozent gefördert werden, da sich das Land Baden-Württemberg ebenfalls an diesem Programm beteiligt.

Weitere Fördergelder wurden beantragt

Auch für die restlichen Kommunen im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden in diesem Förderprogramm weitere Fördergelder beantragt. Insgesamt wurden drei weitere Förderanträge mit einer Fördersumme in Höhe von rund 79 Millionen gestellt, die aktuell vom Bund noch nicht bewilligt wurden. Allerdings ist bereits jetzt bekannt, dass das Förderprogramm deutlich überzeichnet ist.

Aktuell werden in allen Kommunen im Schwarzwald-Baar-Kreis schon die „Weißen Flecken“ ebenfalls im Rahmen des Bundesförderprogramms und Mitfinanzierung des Land Baden-Württembergs ausgebaut. Damit erhalten alle Adressen, die bisher unter 30 Mbit/s versorgt sind einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss.