Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen vor einem zentralen Technikstandort. Es schneit.

Netzinbetriebnahme in Nußbach

Ab sofort können die ersten Bürgerinnen und Bürger den Glasfaser-Hausanschluss nutzen. Am Mittwoch, den 29. Januar 2020, haben sich Tribergers Bürgermeister Gallus Strobel, Ortsvorsteher Heinz Hettich, Marina Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler IT und unser technischer Projektleiter Heiko Zorn zur offiziellen Netzinbetriebnahme am zentralen Technikstandort getroffen.

Aktuell wurden über 109 Hausanschlüsse für die direkte Anbindung ans Netz abgeschlossen und 9 Ablagen beantragt. Bei diesem Projekt wurden für den sogenannten Backbone sowie für das komplette Ortsnetz ca. 1.125.000 € investiert.

Vertreter der Stadtverwaltung, des Gemeinderates, der Baufirma, des Planungsbüros, des Projektträgers und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen. Einige halten Förderschilder.

Offizieller Spatenstich Blumberg Talgemeinden

Zum offiziellen Spatenstich in Achdorf sind Bürgermeister Markus Keller, Ortsvorsteher Hans-Peter Meß, Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis, Franz Honold von der Baufirma Vetter, Benno Schramm vom Planungsbüro SBK Ingenieure und Vertreter des Gemeindesrates zusammengekommen. Als besondere Gäste können Laura Kirchner und Joao Brown vom Regionalbüro Baden-Württemberg der atene KOM begrüßt werden.

Die atene KOM ist der Projektträger, der im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, die organisatorische Betreuung übernimmt. Mit dem Ausbau in den Blumberger Talgemeinden startet das erste Projekt des Zweckverbandes Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, das mit Fördermitteln aus der Bundesförderung Breitband unterstützt wird. Das besonderes ist hierbei, dass ebenfalls die Hausanschlüsse auf dem privaten Grund gefördert werden und so, für den Eigentümer zum größten Teil kostenlos sind.
Informationen zum Ausbau:
Es sind 193 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 129 für einen sofortigen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Alle anderen Grundstücke (z.T. Bauplätze, Flurstücke mit Wirtschaftsgebäuden, etc.) bekommen eine sogenannte „Ablage“ bis an die Grundstücksgrenze, und sichern sich so die Chance, ihren Hausanschluss zukünftig herstellen zu lassen, ohne dass öffentlicher Grund wieder aufgerissen werden muss.

Bereits im Dezember 2019 ist das Gewerbegebiet in Riedböhringen ungefördert an das kommunale Glasfasernetz angeschlossen worden. Die Kosten in Höhe von 18.000 Euro trägt die Stadt Blumberg.

Bild:
v.l. Erich Thurow und Georg Vetter von der Baufirma Vetter, Stadtrat Bodo Schreiber, Stadtbaumeister Uwe Veit, Bürgermeister Markus Keller, Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis, Fördermittelberaterin Laura Kirchner von der atene KOM, Ortsvorsteher Hans-Peter Meß, die Stadträte Hermann Zorbach und Werner Waimer, Benno Schramm vom Planungsbüro SBK und Stadtrat Edgar Blessing
Bild: atene KOM



Minister Dobrindt übergibt einen Förderbescheid zum 5G-Wettbewerb an Landrat Sven Hinterseh im Besein von Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei und der Moderatorin.

Erste Hürde im 5G-Wettbewerb genommen

100.000 EUR für die Erarbeitung einer Projektkonzeption 5G-Modell-Region Schwarzwald-Baar

Am Donnerstag, 19. Dezember 2019, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer unter der Überschrift #5Gwinnt die 50 besten Konzepte für die Digitalisierung im kommunalen Bereich aus einem Feld von 138 Bewerbern deutschlandweit prämiert. Die vom Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar eingebrachte Projektskizze hat den maximalen Förderbetrag von 100.000 EUR erhalten.

“Mit unserem Vorschlag, die Digitalisierung in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft sowie Gesundheit und Pflege voranzutreiben, haben wir die entscheidenden Themen für den ländlichen Raum adressiert. Und auch der Vergleich mit den anderen vorgestellten Projekten hat mir gezeigt, dass wir mit unseren Ideen zur Nutzung der 5G-Technik in eine Nische gestoßen sind und bereits jetzt konkrete Alleinstellungsmerkmale im Bewerberfeld markiert haben. Diese werden wir nun mit ganzer Kraft mit Leben füllen und in ein schlüssiges Gesamtkonzept überführen”, blickt der Zweckverbandsvorsitzende Landrat Sven Hinterseh auf die nun kommende Aufgabe der Projektkonkretisierung.

Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei war bei der Förderübergabe in Berlin ebenfalls mit dabei und beglückwünschte den Zweckverband mit Landrat Sven Hinterseh und dem Geschäftsführer Jochen Cabanis. “Es wird sehr schwer werden, nach der nun folgenden zweiten Auswahlrunde mit den Projektkonkretisierungen in der dann anschließenden Schlussrunde mit nur noch zehn 5G-Modellregionen dabei zu sein. Ich bin aber ebenso überzeugt, dass wir reelle Chancen haben. Unser Landkreis ist wirtschaftlich und im Forschungsbereich stark aufgestellt. Außerdem hat der Zweckverband sehr viel Expertise aufgebaut und Vorarbeit geleistet. Das ist für eine Region im ländlichen Raum nicht selbstverständlich und somit ein großer Vorteil“, stellt Frei abschließend fest.

Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen in einem zentralen Technikstandort.

Bauabschlusstermin in Neukirch

Die Stadtverwaltung Furtwangen und der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar freuen sich, dass in diesen Tagen so gut wie alle Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt in Neukirch abgeschlossen werden können. Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis, Felix Stiegeler vom Netzbetreiber Stiegeler IT, Bürgermeister Josef Herdner und Ortsvorsteher und Breitbandbeauftragter Rainer Jung (v.l) kamen zu einem Bauabschlusstermin zusammen. Bereits seit Mitte des Jahres können die ersten Bürgerinnen und Bürger ihren Glasfaser-Hausanschluss nutzen, seitdem sind nach und nach alle Anschlüsse hergestellt worden. Gemeinsam mit der Baufirma KTS, dem Planungsbüro SBK und der Firma Stiegeler IT konnte der Glasfaser-Ausbau in rund einem Jahr abgeschlossen werden. Um die optimale Förderung zu erhalten, musste das Ausbauprojekt geteilt werden. Es sind aber bereits alle Eigentümer angeschrieben worden. Für den 1. Bauabschnitt ist ein Antrag beim Land Baden-Württemberg eingereicht und bewilligt worden.

Ausblick auf den 2. Bauabschnitt:

Der Förderantrag für den Außenbereich Neukirch, Linachtal und Rohrbach ist fast fertig ausgearbeitet und wird voraussichtlich noch vor Weihnachten beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden können.

Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis erläutert die Entwicklung der abgschlossenen Hausanschlusszahlen. Hinter ihm ist eine Präsentation zu sehen.

Weiterhin hohe Investitionen in das kommunale Glasfaser-Netz

Auf der 19. Versammlung des Zweckverbandes Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar haben die Mitglieder – zu denen alle Kommunen des Landkreises und der Landkreis selbst gehören – über den aktuellen Stand des Ausbaus und das weitere Vorgehen beraten. Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis konnte berichten, dass man in den vergangenen vier Jahren bereits Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 77,3 Millionen Euro fertiggestellt habe. Projekte mit 10,3 Millionen Euro befinden sich aktuell in Bau und weitere Maßnahmen über 21,3 Millionen Euro starten in den nächsten sechs Monaten. Für das Jahr 2020 befinden sich weitere Projekte in Höhe von 16,7 Millionen Euro in der Vorbereitungs- beziehungsweise Anlaufphase. Vom Land Baden-Württemberg hat der Zweckverband bisher Förderbescheide über 33,6 Millionen Euro bewilligt bekommen. Im November gab es die Premiere bei der Bundesförderung, hier wurden die Fördergelder für Projekte in Bad Dürrheim, Blumberg und Gütenbach in Höhe von drei Millionen Euro zugesagt.

Folgende Ortsnetze konnten in diesem Jahr fertiggestellt und in Betrieb genommen werden:

Bad Dürrheim – 1. Bauabschnitt Kernort, Donaueschingen – Neudingen, Donaueschingen – Grüningen, Furtwangen – Neukirch Kernort, Furtwangen – Katzensteig, Gütenbach – 1. Bauabschnitt, Hüfingen – Behla, Hüfingen – Hausen vor Wald, Mönchweiler – Fichten- und Tannenstraße,         Triberg – Kernort 1. Bauabschnitt und Triberg – Nußbach Kernort.

Bisher (Stand Anfang Dezember 2019) hat der Zweckverband 10.399 FTTB-Hausanschlussverträge mit den Eigentümern abgeschlossen. Dieser Hausanschluss bringt das Glasfaserkabel direkt ins Haus und ermöglicht so deutlich höhere Übertragungs-Geschwindigkeiten als das Kupferkabel.