Ein großer Buzzer mit Beschriftung für die Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Urach

Urach ist am Glasfasernetz

Nach gut einem Jahr Bauzeit sind die Arbeiten für das kommunale Glasfasernetz abgeschlossen.

Das Glasfasernetz wird symbolisch von Landrat Sven Hinterseh, Bürgermeister Heiko Wehrle, dem ehemaligen Ortsvorsteher Martin Schneider, dem Ortsvorsteher Markus Dannecker, Uwe Fries vom Netzbetreiber Stiegeler und Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger mit einem Buzzer in Betrieb genommen.

Das Glasfasernetz wird symbolisch von Landrat Sven Hinterseh, Bürgermeister Heiko Wehrle, dem ehemaligen Ortsvorsteher Martin Schneider, dem Ortsvorsteher Markus Dannecker, Uwe Fries vom Netzbetreiber Stiegeler und Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger mit einem Buzzer in Betrieb genommen.

Zur offiziellen Inbetriebnahme kann Bürgermeister Heiko Wehrle Landrat
Sven Hinterseh, den aktuellen Ortsvorsteher Markus Dannecker sowie seinen Vorgänger
Martin Schneider, Uwe Fries vom Netzbetreiber Stiegeler und Katrin Merklinger,
Pressesprecherin des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, begrüßen. Der Ausbau durch die Baufirma KTS und das Planungsbüro SBK Ingenieure verlief planmäßig und reibungslos.

Beim Pressetermin galt ihnen ein großer Dank für ihre schnelle und professionelle Arbeit. Trotz des anspruchvollen Geländes im Schwarzwald, konnten alle Arbeiten gut durchgeführt werden.

Informationen zum Ausbau:
Insgesamt wurden 136 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben. Davon haben sich
124 für einen Glasfaser-Hausanschluss, vier Gebäude haben eine sogenannte
Pflichtablage erhalten. Es erfolgten Tiefbauarbeiten von rund 20 km. Dabei wurden rund
58 Kilometer Glasfaser eingebracht.
Für den Ausbau wurde ein Förderantrag für die weißen Flecken in Urach beim Bund
sowie für die Kofinanzierung beim Land Baden-Württemberg eingereicht. Die genauen
Summen werden anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die bewilligten
Summen basieren nur auf Schätzwerten. Die Auftragssumme betrug rund vier Millionen Euro.

Bei der feierlichen Inbetriebnahme freute sich Bürgermeister Heiko Wehrle über die zukunftsfähige Breitbandanbindung, die den Uracher Bürgerinnen und Bürgern nun den Weg in die digitale Zukunft eb

Ortsvorsteher Markus Dannecker dankt seinem Vorgänger, Martin Schneider, im Besein von Bürgermeister Heiko Wehle für seinen Einsatz beim Glasfaserausbau.

Ortsvorsteher Markus Dannecker dankt seinem Vorgänger, Martin Schneider, im Besein von Bürgermeister Heiko Wehle für seinen Einsatz beim Glasfaserausbau.

net. Dank der Zusammenarbeit der Stadt, des Zweckverbands und des Netzbetreibers Stiegeler steht Privathaushalten und Geschäftskunden in Urach nun ein leistungsstarkes Highspeed-Netz zur  Verfügung, das Surfgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich ermöglicht. Über das neue Glasfasernetz versorgt der regionale Anbieter Stiegeler die Kundinnen und Kunden im Ort mit Internet,  Telefon und Fernsehen. Die Pachteinnahmen aus der Nutzung des Glasfasernetzes fließen dabei zurück an die Stadt und dienen somit der Refinanzierung des Ausbauprojekts.

Eine persönliche Beratung vor Ort bietet das Stiegeler Info-Mobil am Dienstag, den 23. September 2025, von 13:00 bis 18:00 Uhr vor dem Uracher Dorfgemeinschaftshaus.

 

 

 

 

 

Brigachtals Bürgermeister Michael Schmitt, Gütenbachs Bürgermeisterin Lisa Hengstler und Blumbergs Bürgermeister Markus Keller halten eine Trophäe in der Hand. Im Hintergrund steht ein Banner des Digitalministeriums

Unsere ersten GigabitKommunen@BW

Dreimal ging die zum ersten Mal vergebene Auszeichnung „Gigabitkommune@BW“ in den Schwarzwald-Baar-Kreis. Blumberg, Brigachtal und Gütenbach durften vom stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister Thomas Strobl eine Trophäe entgegennehmen. Alle drei Kommunen haben über 97 Prozent ihrer Gebäude mit Glasfaser angeschlossen.

„Leistungsfähige Gigabitnetze sichern die Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben – Schülerinnen und Schüler benötigen stabile Anbindungen für digitales Lernen, Pendlerinnen und Pendler für Homeoffice und Mobilität, Ärztinnen und Ärzte für Telemedizin. Dafür haben die Gigabitkommunen Außergewöhnliches geleistet. Diese Auszeichnung ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung – und zugleich ein Signal, dass Baden-Württemberg den flächendeckenden Gigabitausbau entschlossen vorantreibt“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Die Auswahl der ausgezeichneten Kommunen basiert auf den im Breitbandatlas des Bundes veröffentlichten Versorgungsdaten – aktuell mit Datenstand Dezember 2024.

 

Foto: Innenministerium BW

v.l.: Brigachtals Bürgermeister Michael Schmitt, Gütenbachs Bürgermeisterin Lisa Hengstler und Blumbergs Bürgermeister Markus Keller

Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers Stiegeler und des Zweckerbands drücken auf einen großen Buzzer. Sie steht vor einem Kabelverzweiger.

Offizielle Netzinbetriebnahme für „Furtwangen-Rohrbach“

Nach gut eineinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten für das kommunale Glasfasernetz abgeschlossen. Zur offiziellen Inbetriebnahme konnte Bürgermeister Josef Herdner Ortsvorsteher Georg Kaiser, den Breitbandkoordinator der Stadt Furtwangen, Rainer Jung, Christof Joos vom Netzbetreiber Stiegeler und Katrin Merklinger, Pressesprecherin des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, begrüßen. 176 Grundstückseigentümer wurden vom Zweckverband angeschrieben. Davon haben 160 einen Glasfaser-Hausanschluss erhalten. 16 haben sich eine sogenannte Ablage an der Grundstücksgrenze legen lassen.

„Alle, die jetzt über die Glasfaser ins Netz gehen, sind begeistert“, sagte Ortsvorsteher Kaiser, „Die alte Kupfer-Technologie konnte den Anforderungen an eine moderne Internetverbindung nicht mehr Stand halten.“

Er dankte der Stadtverwaltung für das große Engagement beim Glasfaserausbau. Bürgermeister Herdner gab das Lob gleich an den Bund und das Land Baden-Württemberg weiter. „Ohne die großzügige Förderung könnten wir uns so ein großes und wichtiges Projekt nicht leisten.“

Breitbandkoordinator Jung wies darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger, die jetzt einen Tarif bei der Firma Stiegeler abschließen können, dafür sorgen, dass Geld in die Stadtkasse zurückfließt. „Für jeder Anschluss, der genutzt wird, bekommen wir Pacht vom Netzbetreiber. Diese Gelder können dann für andere Projekte der Stadt verwendet werden.“

Christoph Joos vom Netzbetreiber Stiegeler konnte berichten, dass bereits über 90 Tarife in Rohrbach gebucht worden sind. „Wir freuen uns, das schnelle Internet zu den Menschen zu bringen und gleichzeitig aktiv sein zu dürfen, dass die Refinanzierung der immensen Bausummen auch klappt.“

„Wir sind mit der Umsetzung des Ausbaus in Rohrbach sehr zufrieden“, sagte Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger, „Unser großer Dank gilt auch der professionellen Arbeit des Planungsbüros MRK Media AG und der Baufirma KTS.“

 

Informationen zum Ausbau:

Der Ausbau beinhaltet alle Objekte auf der Gemarkung Rohrbach. Die Zuführungsstrecke erfolgte vom Ortsteil Schönenbach bis nach Rohrbach. Dort wird ein kleiner zentraler Technikstandort (PoP) aufgestellt, der alle Objekte in Rohrbach versorgen wird. Insgesamt wurden 23 Kilometer Kabelgraben ausgehoben und 95 Kilometer Glasfaser eingebracht. Die Baumaßnahme hat ein Bauvolumen von rund 4,2 Millionen Euro. Da das Projekt Rohrbach gemeinsam mit Neukirch Außenbereich und Linach einen Förderantrag vorläufig bewilligt bekommen hat, sind die Fördersummen noch nicht genau zu nennen. Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent der Kosten, das Land Baden-Württemberg mit bis zu 40 Prozent. Die genauen Summen werden nach Abschluss aller drei Projekte anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet.

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Rechts und links am Rand ist ein Förderschild zu sehen.

Offizieller Spatenstich Hochemmingen 1.BA

Die ersten Arbeiten für das das kommunale Glasfasernetz in Hochemmingen laufen bereits – jetzt kann Bürgermeister Jonathan Berggötz, Ortsvorsteher Helmut Bertsche, Bauleiterin Justyna Wroblewska von der Baufirma KTS, Bauüberwacher Ensar Gubaljevic vom Planungsbüro MRK und Heiko Zorn, den Technischen Projektleiter des Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar begrüßen. Die Bauarbeiten starten aus Richtung Bad Dürrheim kommend.

Insgesamt sind 81 Eigentümerinnen und Eigentümer vom Zweckverband Breitbandversorgung angeschrieben worden. Davon haben 34 für einen sofortigen Glasfaserhausanschluss und 20 für eine sogenannte Ablage entschieden. Hier wird das Röhrchen ca. 50 Zentimeter auf das Grundstück gelegt, um bei einer späteren Herstellung eines Hausanschlusses nicht noch einmal den Gehweg, und damit öffentlichen Grund, öffnen zu müssen. Das senkt die Kosten erheblich.

Angeschlossen werden das Gewerbegebiet und die Häuser, die an den Verbindungsstrecken zum Anschluss an das kommunale Glasfasernetz liegen. Alle Informationen zum Ausbau in Hochemmingen finden Sie unter www.breitband-sbk.de.

Informationen zum Ausbau:

– ca. 2.800 m Kabelgraben

– ca. 12.000 m Rohre und Rohrverbände

– ca. 8.800 m Glasfaser

Für diesen Bauabschnitt wurden Fördergelder sowohl vom Bund, als auch vom Land Baden-Württemberg bewilligt.

 

Ein großer Buzzer steht auf einem weißen Stehtisch. Im HIntergrund ist ein See und ein angrenzender Wald.

Glasfasernetz-Zusammenschluss der Landkreise Tuttlingen und Schwarzwald-Baar

Zwei kommunale Glasfasernetze werden miteinander verbunden. Die Breitbandinitiative Tuttlingen und der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar dürfen vertreten durch Landrat Stefan Bär und Landrat und Zweckverbandsvorsitzenden Sven Hinterseh zu diesem besonderen Anlass den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister, Thomas Strobl, an der Landkreisgrenze auf der Gemarkung Unterbaldingen begrüßen. Ganz in der Nähe befindet sich der Schacht, in dem die Netze sich treffen.

 

„Tuttlingen und der Schwarzwald-Baar Kreis wachsen digital noch enger zusammen“, sagt Minister Strobl, „Beide Landkreise haben an einem Strang gezogen, um ihre Glasfaser-Backbone-Netze miteinander zu verbinden. Im Land kam es noch nicht oft vor, dass zwei Landkreise ihre Glasfaser-Backbone-Netze verbinden. Genau solche Kooperationen brauchen wir, um den ländlichen Raum zukunftsfähig zu machen! Der Zusammenschluss stärkt die Region technologisch und wirtschaftlich. Als Land haben wir diesen Weg von Anfang an unterstützt: Insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren rund 155 Millionen Euro an Fördermitteln in die beiden Landkreise fließen lassen. Wir tun das aus Überzeugung, denn: Jeder Euro, den wir heute in schnelle Netze investieren, schafft die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat.“

 

 

 

 

 

„Zusammen ist man stärker“, sagt Landrat Hinterseh, „Mit der Verbindung unserer Landkreise gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Vernetzung aller kommunalen Glasfasernetze in ganz Baden-Württemberg.“

 

„Die digitale Anbindung ist der Schlüssel zu Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität. Insbesondere in unseren industriestarken Landkreisen spielt eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung eine zentrale Rolle“, unterstreicht Landrat Stefan Bär. „Der Zusammenschluss der beiden Kreis-Backbones ist wegweisend für die digitale Zukunft unserer Region.“

 

 

 

 

 

NetCom BW-Geschäftsführer Nicholas Prinz hebt hervor: „Der heutige Tag ist ein besonderes Beispiel für gute Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen – zum einen zwischen den beiden Landkreisen mit der Verbindung der Glasfaser-Backbone-Netze. Zum anderen ist die Unterzeichnung unserer Open-Access-Kooperation mit der Firma Stiegeler ein starkes Signal für eine partnerschaftliche Glasfaserversorgung der Region. Als langjähriger Netzversorger im Landkreis Tuttlingen freuen wir uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg.“

 

 

„Ich halte es für sehr sinnvoll, Synergien dort zu nutzen, wo sie sinnvoll sind“, sagt Stiegeler-Geschäftsführer Felix Stiegeler, „Ich freue mich sehr, dass wir heute offiziell die Kooperation mit NetCom BW bekannt geben und in Zukunft auch im Landkreis Tuttlingen unsere Dienste anbieten können.“

 

 

 

Informationen zum Ausbaustand in den beiden Landkreisen:

Vom Backbone im Landkreis Tuttlingen sind mit 213 km ca. 98,5 % fertiggestellt. Die Gesamtnetz Länge der aktiven Rohrverbände inklusive Ortsnetzstrecken und Hausanschlüsse beträgt inzwischen ca. rund 1.000 km. Das kommunale Glasfasernetz umfasst insgesamt ca. 600 Bauwerke, davon ungefähr 200 Kabelverzweiger, 370 Kabelschächte und 30 Technikstandorte (PoPs und MFGs). Die Ortsnetze werden von den Kommunen eigenständig ausgebaut.

 

Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind seit 2014 rund 334 Kilometer des Backbone-Netzes fertiggestellt worden. Ein Alleinstellungsmerkmal des kommunalen Glasfasernetzes des Zweckverbands ist die doppelte Anbindung an zwei Hauptknotenpunkte in Europa (Frankfurt und Zürich). Es werden gleichzeitig auch die Ortsnetze aufgebaut. Insgesamt wurden 61 PoPs und 795 Netzverteiler (NVTs) errichtet. Für rund 20.000 Grundstücke wurden Verträge über einen Glasfaserhausanschluss geschlossen. Aktuell (Stand Dezember 2024) sind schon rund 11.000 Glasfaserhausanschlüsse hergestellt worden. Das entspricht zirka 36.000 Wohneinheiten von Privatpersonen und Gewerbetreibenden.

 

Ohne finanzielle Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg wäre der Ausbau nicht möglich gewesen.

Informationen zu den Fördersummen:

Landkreis Tuttlingen:

Von den insgesamt 18 Mio. Euro Baukosten für den Backbone wurde eine Fördersumme von 10,5 Mio. Euro bewilligt. 7,5 Mio. Euro musste der Landkreis selbst tragen.

Schwarzwald-Baar-Kreis:
Hier beläuft sich die Bausumme für den Backbone auf insgesamt 26 Mio. Euro. Davon werden 13,8 Mio. Euro durch Fördergelder abgedeckt und 12,2 Mio. Euro durch den Landkreis.