Kanzleramtsminister Thorsten Frei und Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur übergeben den Förderbescheid an Landrat Sven Hinterseh, VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth Hüfingens Bürgermeister Micha Bächle, Mönchweilers Hauptamtsleiter Sebastian Duffner, Hüfingens Bürgermeister Patrick Haas und Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis

Über 20 Millionen Euro Fördergelder für den Glasfaserausbau im Landkreis

Über 20 Millionen Euro Fördergelder für den Glasfaserausbau im Landkreis

Die Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei und Derya Türk-Nachbaur durften die gute Nachricht den Mitgliedern des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar überbringen: Die
Förderanträge für unterversorgte Gebäude nach der Graue-Flecken-Definition (Versorgung unter 1 Gigabyte/s im Download) für Villingen-Schwenningen (14.325.820 €) und Bräunlingen, Hüfingen und Mönchweiler (6.619.705 €) sind vorläufig bewilligt worden.

Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Sven Hinterseh zeigte sich dankbar: „Diese enorm hohe Fördersumme bringt den Glasfaserausbau im Schwarzwald-Baar-Kreises wieder ein großes Stück
voran. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist die großzügige Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg für unsere Kommunen besonders wichtig.“

Für Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur entscheidet das schnelle Internet heute darüber, ob eine Region Zukunft hat: „Und zwar wirtschaftlich und gesellschaftlich. Und genau diese Zukunft holen wir mit Bundesmitteln in unsere Kommunen. Der Einsatz für unsere Region in Berlin zahlt sich nicht nur in Gigabyte aus – darauf bin ich stolz.“

„Der Glasfaserausbau schreitet mit Unterstützung von Bund und Land im Schwarzwald-Baar-Kreis zügig voran und mit ihm die notwendige digitale Anbindung der Region“, betonte Kanzleramtsminister Thorsten Frei, „Ich bin sehr dankbar, dass die Kommunen in meinem Wahlkreis zusammen mit dem Zweckverband die bis zu 90-prozentige Förderung als große Chance sehen und selbst mit viel Geld in die Zukunft investieren“.

„Die 14,3 Millionen Euro sind ein Meilenstein in unseren Bemühungen, schnelles Internet überall und jedem in unserer Stadt zugänglich zu machen“, verdeutlichte VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth, „Damit bauen wir das digitale Netz weiter aus, das Villingen-Schwenningen verbindet – in Schulen, Betrieben und in den Quartieren unserer Stadt. So schaffen wir eine Infrastruktur, die den Zusammenhalt stärkt, Teilhabe ermöglicht und Zukunft gestaltet.”

Hüfingens Bürgermeister Patrick Haas sieht in dem weiteren Breitbandausbau einen wichtigen Schritt für die digitale Zukunft seiner Stadt: „Dank der Bundesförderung können wir unsere digitale Infrastruktur nun erneut ausweiten und stärken. Ein herzliches Dankeschön geht an den Zweckverband sowie an unsere Bundestagsabgeordneten Herrn Frei und Frau Türk-Nachbaur für ihr Engagement in diesem so bedeutenden Zukunftsthema.“

„Der Breitbandausbau in Bräunlingen bekommt durch die Bundesförderung von mehr als 4 Millionen Euro einen riesigen Schub“, freute sich Bürgermeister Micha Bächle, „Wir sind dem Bund hierfür sehr dankbar. Wir werden in 2026 auf dieser Grundlage die Planungen forcieren, um den Breitbandausbau voranzutreiben.“

Für Mönchweilers Hauptamtsleiter Sebastian Duffner ist der Breitbandausbau nicht nur eine Übertragungstechnik: „Eine schnelle Datenübertragung ist das Fundament moderner Daseinsvorsorge: Sie verbindet Menschen, Bildungseinrichtungen und Betriebe. Durch die Förderung der unterversorgten Bereiche können wir in den kommenden Jahren dieses wichtige Projekt nahtlos weiterführen.“

„Für den Zweckverband ist damit der Auftrag klar“, sagte Zweckverbandsgeschäftsführer Jochen Cabanis, „Neben den Baumaßnahmen für die erheblich unterversorgten weißen Flecken, können nun auch die Detail-Planungen für die grauen Flecken beginnen und in Absprache mit den Kommunen schnell umgesetzt werden.“

Die entsprechenden Kofinanzierungsanträge beim Land Baden Württemberg sind bereits gestellt und für Hüfingen, Bräunlingen und Mönchweiler auch bewilligt  worden.

 

Digitalminister Thomas Strobl übergibt den Förderbescheid an Landtagsabgeordnete Martina Braun, Ortsvorsteherin Astrit Schweizer-Engesser, Ortsvorsteher Lothar Mayer und Zweckverbands-Marketing- und Vertriebsleiter Dennis Heitzmann

Das Land Baden-Württemberg fördert Ausbauprojekte des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar mit rund 800.000 Euro

Der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl überreichte diese Woche in Stuttgart Förderbescheide für Lückenschlüsse der grauen Flecken in Bad Dürrheim – Öfingen und Donaueschingen – Aasen. Ortsvorsteherin Astrit Schweizer-Engesser, Ortsvorsteher Lothar Mayer und Zweckverbands-Marketing- und Vertriebsleiter Dennis Heitzmann freuten sich für die beiden Ortsteile über jeweils 400.000 Euro.

„Schnelles Internet ist heute so selbstverständlich wie Strom und Wasser – und zugleich die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und gute Lebensverhältnisse im ganzen Land. Jeder einzelne Förderbescheid ist ein Versprechen: auf Fortschritt, auf Chancen und auf Zukunft – in jedem Winkel Baden-Württembergs“, sagte Strobl.

Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent der Baukosten, das Land mit bis zu 40 Prozent. Da die endgültigen Summen erst nach Abschluss der Baumaßnahme anhand der tatsächlich angefallenen Baukosten berechnet werden, variiert der Anteil, den die Kommunen zahlen müssen.

Vertreter der Stadtverwaltung, der Baufirma, des Planungsbüros und des Zweckverbands stehen mit Spaten vor einem Sandhaufen und schaufeln Sand hoch. Rechts am Rand ist ein Förderschild zu sehen. Im Hintergrund ist ein Banner des Planungsbüros

Offizieller Spatenstich für Fischbach 3. BA und Schabenhausen 2. BA

Die ersten Bauarbeiten laufen bereits, jetzt wird es Zeit für den offiziellen Spatenstich. Bürgermeister Martin Ragg kann Ortsbaumeister Hartmut Stern, Vertreter der Baufirma KTS und des Planungsbüros MRK sowie den Technischen Projektleiter des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, Heiko Zorn, begrüßen.

Begonnen wurde im Sandsteinweg in Richtung Trafostation. Soweit es die Witterung zulässt, wird bis zum 20.12. gearbeitet. Danach muss gewartet werden, bis die Asphaltwerke wieder öffnen. Man geht davon aus, dass dies Anfang/Mitte März 2026 der Fall sein wird.

In beiden Ortsteilen werden nun alle Grundstücke angeschlossen, die in den ersten Bauabschnitten nicht berücksichtigt werden konnten. Alle Anschlüsse sind sogenannte Graue Flecke und damit förderfähig. Sie werden – soweit sich die Eigentümer an der bestehenden Leitungsverlegung orientieren – durch Fördergelder von Bund und Land finanziert. 146 Gebäude erhalten einen Glasfaserhausanschluss, 69 bekommen eine sogenannte Ablage. Hier wird ein Leerrohr an die Grundstücksgrenze gelegt. So muss bei der nachträglichen Herstellung eines Hausanschlusses kein öffentlicher Grund geöffnet werden.

Weitere Informationen zum Ausbau:

  1. 7.100 m Kabelgraben
  2. 11.000 m Rohre und Rohrverbände
  3. 45.000 m Glasfaser

 

Vertreter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen vor einem Kabelverzweiger. Sie halten einen großen Buzzer in der Mitte und alle drücken eine Hand darauf. Rechts steht ein Banner des Netzbetreibers

Offizielle Netzinbetriebnahme für „Furtwangen 3. Bauabschnitt Kernstadt Schulen Cluster 4 und Linach“

Ein Bauabschnitt, vier Einzelprojekte:
Mit dem letzten Cluster in der Furtwanger Kernstadt und Linach ist der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Nach dem Bereich um die Ilbenschule und der Rabenstraße bis zum Otto-Hahn-Gymnasium waren zu guter Letzt der Bereich um die Kussenhofstraße und Linach an der Reihe. Die Arbeiten für dieses vierte Cluster starteten Ende August 2024.

Zur offiziellen Inbetriebnahme konnte Bürgermeister Josef Herdner den Breitbandkoordinatoren der Stadt Furtwangen, Rainer Jung, Ingrid Kaplitz vom Netzbetreiber Stiegeler und Katrin Merklinger, Pressesprecherin des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar,
begrüßen.

„Wir freuen uns, dass dieser große dritte Bauabschnitt so gut wie abgeschlossen ist“, sagte Herdner, „Besonderer Dank gilt dem Bund und dem Land für die Förderungen der Breitbandprojekte. Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre der kommunale Glasfaserausbau nicht möglich.“

Breitbandkoordinator Rainer Jung betonte die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt. „Die Anwohner sind zufrieden und wir hoffen, dass die letzten Hausanschlüsse noch vor Weihnachten betriebsbereit sind. Nur in Linach wird es leider noch etwas länger dauern.“

Ingrid Kaplitz vom Netzbetreiber Stiegeler überbrachte die Grüße des Geschäftsführers, Felix Stiegeler. „Wir freuen uns, dass wir nun auch für den neuen Bauabschnitt den Betrieb des Glasfasernetzes aufnehmen dürfen und wünschen allen Kundinnen und Kunden viel Freude beim
Surfen im schnellen Internet“, lässt er ausrichten.

„Jeder, der seinen Glasfaserhausanschluss jetzt nutzt, gibt der Stadt Furtwangen ein bisschen was zurück“, sagte Zweckverbandssprecherin Katrin Merklinger, „der Netzbetreiber pachtet die Glasfasern vom Zweckverband und diese Einnahmen gehen direkt weiter an die Stadt.“

Informationen zum Ausbau des 3. Bauabschnitts:
Das Ausbaugebiet wurde aufgrund der Größe in vier Cluster aufgeteilt. Der Zweckverband hat insgesamt 884 Eigentümer angeschrieben. Davon haben sich 745 für einen Glasfaserhausanschluss entschieden.
Für das Cluster 4 sind 466 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon befinden sich 72 Adressen auf Gemarkung Linach. Insgesamt haben sich 419 für einen Glasfaseranschluss entschieden, dazu wurden 47 Ablagen gelegt. Für den Bau wurden ca. 20.500 Meter Kabelgraben, ca. 40.600 Meter Rohre und Rohrverbände und ca. 175.600 Meter Glasfaser benötigt.
Im Bereich Linach fand bereits eine Mitverlegung der Breitbandinfrastrukturen statt.
Für den Ausbau wurden Förderanträge beim Bund sowie beim Land BW eingereicht und vorläufig bewilligt. Die genauen Summen werden anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die bewilligten Summen basieren nur auf Schätzwerten.

Verteter der Stadtverwaltung, des Netzbetreibers und des Zweckverbands stehen vor einem zentralen Technikstandort. Sie halten einen großen Buzzer in der Mitte und alle drücken eine Hand darauf. Rechts steht ein Banner des Netzbetreibers

Offizielle Netzinbetriebnahme für Triberg Nußbach Außenbereich

Nach gut eineinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten für das kommunale Glasfasernetz abgeschlossen. Zur offiziellen Inbetriebnahme kann Bürgermeister Dr. Gallus Strobel Ortsvorsteher Heinz Hettich, Angelika Scherzinger von der Stadtverwaltung Triberg, Ingrid Kaplitz vom Netzbetreiber Stiegeler, Justyna Wroblewska von der Baufirma KTS, Ilhan Karakus vom Planungsbüro MRK und vom Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar Bauleiter Michael Willmann und Pressesprecherin Katrin Merklinger begrüßen.

Der Ausbau durch die Baufirma KTS verlief planmäßig und reibungslos.

Informationen zum Ausbau:

Fast alle Gebäude im Ausbaugebiet fallen unter die sogenannten Weiße Flecken Förderung. Diese weisen eine bestätigte Unterversorgung von unter 30 Mbit/s auf und sind somit förderfähig. Es sind 137 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 118 für einen Glasfaser-Hausanschluss und drei für eine sogenannte Ablage. 27 Grundstücke erhalten eine verpflichtende Ablage. Das Projekt soll noch im Herbst komplett fertiggestellt werden.

Im Rahmen der Baumaßnahme waren folgende Mengen geplant:
ca. 16.000 m Kabelgraben
ca. 41.000 m Rohre und Rohrverbände
ca. 92.000 m Glasfaser

Die geplante Bausumme beträgt rund 4,5 Millionen Euro.
Für das Ausbaugebiet gab es einen gemeinsamen Förderantrag mit Gremmelsbach und einem Teil von Schonachbach in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro beim Bund und rund 3,4 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg. Die genauen Summen werden anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet. Die vorläufig bewilligten Summen basieren nur auf Schätzwerten.

Beratungstag:
Dienstag, 25.11.2025, von 13 bis 18 Uhr, Robert-Gerwig-Saal, Kurhaus, Luisenstr. 10 in Triberg.

Weitere Informationen:
Fragen von Interessierten werden telefonisch unter 07673 88899-24 oder über stiegeler.com/kontakt beantwortet.